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Gärten ohne Grenzen Saarschleife

Gartenkultur im Dreiländereck Saar-Lor-Lux

 

„Als ich kürzlich auf einer Reise zufällig die „Gärten ohne Grenzen“ entdeckte, war ich entzückt solch friedliche Oasen kennen zu lernen. Hier an der Grenze zwischen Deutschland, Frankreich und Luxemburg, wo einst Kriege tobten, war ich ob des friedlichen Miteinanders gar sehr überrascht. In mitten dieser blühenden Gärten von solch botanischer Vielfalt und Qualität sammele ich gerne unzählige Inspirationen für mein geliebtes Malmaison.“

 

Josephine Bonaparte

 

„Gärten ohne Grenzen“ ist ein gartentouristisches Vernetzungsprojekt im Dreiländerdreieck Saarland, Lothringen und Luxemburg. Bereits 1997 haben Garteninteressierte den Grundstein in der Region von Saar und Mosel gelegt. Unter dem Motto „Gärten öffnen Seelen“ konnte in Kooperation mit der Christlichen Erwachsenenbildung - einem Bildungsträger in Merzig, dem Landkreis Merzig-Wadern und verschiedenen Kommunen ein faszinierendes Gartenprojekt auf den Weg gebracht werden.

 

Bezeichnend sind der grenzüberschreitende Charakter, das Anliegen, touristische Entwicklungsarbeit in der Grenzregion entlang von Saar und Mosel zu betreiben, den gartenkulturellen Reichtum als Ausdruck von lebendiger Vielfalt der Region zu zeigen und ein arbeitsmarktpolitisches Signal zu setzen. Mittlerweile können Interessierte grenzüberschreitend über 25 Gärten aus unterschiedlichen Epochen besuchen – historische restaurierte Park- und Gartenanlagen, Bauerngärten, Pfarrgärten, besondere Themengärten und attraktive moderne Anlagen. Marketing und Tourismusförderung haben sich im Laufe der Jahre schwerpunktmäßig herausgebildet. Für die Region mit dem nunmehr „grünen Image“ haben sich allein im Jahr 2015 über 237.000 Gartenbesucher interessiert.

 

 

„Gärten ohne Grenzen“ ist ein gartentouristisches Vernetzungsprojekt im Dreiländerdreieck Saarland, Lothringen und Luxemburg. Bereits 1997 haben Garteninteressierte den Grundstein in der Region von Saar und Mosel gelegt. Unter dem Motto „Gärten öffnen Seelen“ konnte in Kooperation mit der Christlichen Erwachsenenbildung - einem Bildungsträger in Merzig, dem Landkreis Merzig-Wadern und verschiedenen Kommunen ein faszinierendes Gartenprojekt auf den Weg gebracht werden. Bezeichnend sind der grenzüberschreitende Charakter, das Anliegen, touristische Entwicklungsarbeit in der Grenzregion entlang von Saar und Mosel zu betreiben, den gartenkulturellen Reichtum als Ausdruck von lebendiger Vielfalt der Region zu zeigen und ein arbeitsmarktpolitisches Signal zu setzen.

 

Mittlerweile können Interessierte grenzüberschreitend über 25 Gärten aus unterschiedlichen Epochen besuchen - historische restaurierte Park- und Gartenanlagen, Bauerngärten, Pfarrgärten, besondere Themengärten und attraktive moderne Anlagen. Marketing und Tourismusförderung haben sich im Laufe der Jahre schwerpunktmäßig herausgebildet. Für die Region mit dem nunmehr „grünen Image“ haben sich allein im Jahr 2007 über 237.000 Gartenbesucher interessiert. Der Trend zum sanften, naturorientierten und gesundheitsbewußten Reisen konnte für den Gartentourismus im Dreiländereck genutzt werden.

 

Aufbauend auf dem bedeutenden Naturerbe arbeitet das Projekt erfolgreich daran, die reiche Gartentradition der Saar-Lor-Lux-Region wieder mit Leben zu erfüllen. Dabei stützt sich das Netz auf bewährte Erfahrungswerte und Qualitätsansprüche, vertritt aber gleichzeitig ein modernes Gartenkonzept. „Gärten ohne Grenzen“ ist Teil der seit den 80er Jahren verfolgten aktiven Politik der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, die viele Lebensbereiche berührt: die Gründung einer Eurozone zur Ansiedlung von Unternehmen, die Anlage grenzüberschreitender Wanderwege, das Erlernen der Nachbarsprache in frühester Kindheit.

 

 

Die „Gärten ohne Grenzen“ zählen zu den wichtigsten Erfolgen dieser Politik, da sie durch Wiederbelegung der Gartenkultur zur Verständigung in der Großregion beitragen. Durch die touristische Anziehungskraft profitiert auch die mittelständische Wirtschaft, vornehmlich Handel und Handwerk. Attraktive Gartenkultur als weicher Standortfaktor wirkt sich auch für Großunternehmen und deren Bestreben, Führungskräfte in der Region zu binden, positiv aus. Das Konzept von „Gärten ohne Grenzen“ ist neuartig in mehr als einer Hinsicht. Im Allgemeinen werden Gartennetze aus bereits bestehenden Gärten gegründet. Die Gärten dieser Region sind hingegen meist nach den Entwürfen bekannter Gartenkünstler neu angelegt oder neu gestaltet. Das Rahmenthema lautet:

 

„Garten der Sinne, Barockgarten, Römische Gärten, Garten für den Frieden“ Mit ihrer Planung wurden Landschaftsarchitekten betraut wie Hella Kreiselmeyer, Initiatorin des Projekts, Louis Benech, Philippe Niez, Franck Neau und Cornelia Schmidt. Da sie bereits im Planungsstadium zum Netz gehörten, ergänzen die Gärten einander auf natürliche Weise.

 

Gefördert wird das Projekt u.a. durch die Arbeitsagenturen und EU Mittel aus dem Strukturfonds Interreg II und III.

 

Angebote:

  • Gartenreisen, Studienreisen

  • Gartenführungen, Wanderungen, thematische Spaziergänge

  • Veranstaltungen (Merziger Rosentage, Events wie „Garten im Licht“, „Fête de la musique“, Weiskircher Jazztage, Lesungen, Gartenmärkte „Merzig blüht auf“, „Hilbringer Gartenmarkt“

  • Botanische Exkursionen

  • Vorträge, Kurse (Schnittkurs für Ziergehölze, Wildkräuterkochen u.v.m.)

  • Pädagogisches Kinderprogramm

  • Seminare (Tourismusworkshop), Veranstaltungsreihen („Gartengespräche“)

  • Beratung (Pflanzen-Sprechstunde)

  • Ausbildungsangebote (z.B. zum Gästeführer)

  • Publikationen

  • Ausstellungen (auch mit Pflanzenverkauf)

 

Kontakt:

Gärten ohne Grenzen

Dreiländereck Touristik GmbH
Poststr. 12
66663 Merzig

 

 

Telefon: +49 (0)6861-80-440

Telefax: +49 (0)6861-80-444

www.gaerten-ohne-grenzen.de

 

Service:

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